Austausch zum „Masterplan Gewerbe und Infrastruktur“

Die Bürgermeister, Stadtplaner und Wirtschaftsförderer der sechs Kommunen des Rheinischen Sixpacks haben sich heute über den kooperativen „Masterplan Gewerbe und Infrastruktur“ ausgetauscht.

In einem gemeinsamen Workshop im April werden mit der Planungsgesellschaft Scheuvens + Wachten plus die Flächenpotenziale, Rahmenbedingungen sowie die strategische Ausrichtung erarbeitet.

Des Weiteren wurden eine mögliche Batteriezellenproduktion im Bereich der Mitgliedskommunen sowie weitere zukünftige Gemeinschaftsprojekte thematisiert.

Die Teilnahme an der diesjährigen Messe Polis Convention im Arial Böhler ist für den 6. und 7. Mai 2020 am Gemeinschaftsstand des Rheinischen Reviers terminiert.

(v.r.n.l.) Udo Schmitz (Bedburg), Uwe Ulbrich (Bergheim), Sascha Solbach (Bedburg), Harald Zillikens (Jüchen), Dr. Ruth Laengner (Bergheim), Florian Herpel (Grevenbroich), Susanne Dettlaff (Elsdorf), Dr. Martin Mertens (Rommerskirchen), Heinz Laumann (Projektkoordination), Ralf Müller (Grevenbroich), Carsten Friedrich (Rommerskirchen) und Thomas Schröder (Jüchen)

Kick-Off für den kooperativen „Masterplan Gewerbe und Infrastruktur“

Heute trafen sich die Stadtplaner der Mitgliedskommunen im Rheinischen Sixpack zum Kick-Off für den kooperativen „Masterplan Gewerbe und Infrastruktur“.

Das Werkstattverfahren zu dessen Erstellung wird von der renommierten Planungsgesellschaft Scheuvens + Wachten plus mit Sitz in Dortmund durchgeführt und verfolgt das Ziel, eine umsetzbare Handlungs- und Entscheidungsgrundlage zur Entwicklung von Gewerbe sowie Infrastruktureinrichtungen innerhalb der Mitgliedskommunen im Rheinischen Sixpack zu erhalten.

v.l.n.r.: Bernd Sprünken (Grevenbroich), Heinz Laumann (Projektkoordinator), Dorothea Rendel (Grevenbroich), Uwe Ulbrich (Bergheim), Tim Stein (Jüchen), Carsten Friedrich (Rommerskirchen), Alexander Sobotta (Elsdorf), Lukas Welling, Julia Tesch, Stefan Hartlock, Martin Ritscherle (alle Scheuvens + Wachten plus) und Marcel Martin (RWE)

Sixpack gibt „Masterplan Gewerbe und Infrastruktur“ in Auftrag

Die Bürgermeister der sechs Kommunen des Rheinischen Sixpack haben nunmehr als wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung, sowie den strategischen Strukturwandel eine renommierte Planungsgesellschaft mit der Erstellung eines kooperativen „Masterplanes Gewerbe und Infrastruktur“ beauftragt.

Inhaltlich wird es im Wesentlichen darum gehen, die Potenziale zur Qualifizierung von bestehenden und zukünftigen Gewerbe- und Industrieflächen sowie Verkehrsinfrastrukturen der sechs Kommunen aufzuzeigen und weiterzuentwickeln.

Im Februar beginnend, wird bis zum Spätherbst 2020 mit dem Abschluss der Arbeiten an dem Masterplan gerechnet.

Im Mai diesen Jahres wird das Rheinische Sixpack auch auf der Messe Polis Convention im Areal Böhler vertreten sein.

Des Weiteren hat sich die Arbeitsgemeinschaft durch Einsatz eines Projektkoordinators strategisch verstärkt, um die gemeinsamen Aktivitäten zu bündeln.

(v.l.n.r.) Klaus Krützen (Bürgermeister Grevenbroich), Sascha Solbach (Bürgermeister Bedburg), Michael Robens (Stadt Bergheim); Dr. Martin Mertens (Bürgermeister Rommerskirchen), Dr. Ruth Laengner (Stadt Bergheim), Heinz Laumann (Projektkoordinator) und Harald Zillikens (Bürgermeister Jüchen)

Rheinisches Sixpack intensiviert Zusammenarbeit

Sixpack firmiert jetzt als Arbeitsgemeinschaft

Der bevorstehende Strukturwandel ist eine Herausforderung, die es in dieser Form für die hiesige Region noch nicht gegeben hat. Es müssen jetzt Weichenstellungen vorgenommen werden, die weit in die Zukunft wirken werden.

Das „Rheinische Sixpack“ hat bereits seit 2014 – u.a. im Hinblick auf die Arbeit der sog. „Kohlekommission“ – Strategiepapiere entwickelt sowie die Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Akteuren gesucht, um die Belange der Region deutlich zu machen.

Die zusätzlichen Aufgaben, die sich aus der Arbeit des Sixpacks ergaben, z.B. die Präsenz auf Messen und Veranstaltungen sowie Konzeptionsentwicklungen – wurden bislang mit Bordmitteln in den jeweiligen Kommunen gestemmt.

Die Mitgliedskommunen haben nunmehr zur Optimierung der Bewältigung des Strukturwandels die bereits informell bestehende interkommunale Zusammenarbeit in dieser Gebietsstruktur durch die Gründung der Arbeitsgemeinschaft verfestigt. Hierbei sollen insbesondere die Zusammenarbeit bei der Akquise von Fördermitteln und der gemeinsame Ausbau von Gewerbe-/ Industrieflächen sowie von Infrastrukturprojekten im Fokus stehen. Dies soll begleitet werden durch ein gemeinsames Auftreten als Arbeitsgemeinschaft gegenüber Dritten. Erstmals wird dies bei der bevorstehenden Immobilienmesse Expo Real in München geschehen.

„Die Intensivierung der Zusammenarbeit als Arbeitsgemeinschaft ist auch Beleg dafür, dass das Sixpack ein wichtiger regionaler Akteur bei der Bewältigung des Strukturwandels bleibt“, so die Bürgermeister der sechs Partnerkommunen.

Rheinisches Sixpack zu Gast in Rommerskirchen

Der Planungsverbund „Rheinisches Sixpack“ – bestehend aus den Kommunen Bedburg, Bergheim, Grevenbroich, Jüchen, Elsdorf und Rommerskirchen – traf sich zu einem Austausch im Rommerskirchener Rathaus. Ziel des Gesprächs war, gemeinsam über den Strukturwandel im Rheinischen Revier sowie der Schaffung von Arbeitsplätzen zu beraten.

Unter anderem nahmen an diesem Gespräch auch Vertreter des „Think-Tanks Rheinland“ teil, um den Planungsverbund unter anderem über die Produktion von Batteriezellen zu informieren. „Die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit der Kommunen im ‚Rheinischen Sixpack‘ ist besonders wichtig. Nur gemeinsam können wir den Herausforderungen des Strukturwandels im Rheinischen Revier begegnen“, so die Bürgermeister übereinstimmend.

Ebenfalls auf der Agenda stand ein Austausch mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR), bei dem die Bürgermeister ihrer Forderung nach mehr Mitbestimmung in der Agentur erneut Ausdruck verliehen haben.